21.09.2026
In memoriam
Guy MARSON
25.11.1953 – 12.09.2026
Die Mitglieder der mykologischen Forschungsgruppe der Gesellschaft der luxemburgischen Naturforscher bedauern zutiefst, den Tod ihres Kollegen und Freundes Guy Marson, mitteilen zu müssen.
Guy war seit 1985 Mitglied der mykologischen Forschungsgruppe und ehrenamtlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter des Nationalmuseums für Naturgeschichte in Luxemburg. Er beschäftigte sich mit der Erforschung von Ascomyceten. Als unermüdlicher Forscher, der sogar die Wüstengebiete Australiens und Amerikas durchstreifte, sammelte er zahlreiche, für die Wissenschaft neue Arten. Zusammen mit Hans-Otto Baral und Evi Weber ist er Autor des bemerkenswerten und monumentalen Werks « Monograph of Orbiliomycetes based on vital taxonomy » (*).
Neben seinen hochspezialisierten Forschungsarbeiten, insbesondere im Bereich der molekularen Sequenzierung, verstand Guy es, sein Wissen mit ansteckender Begeisterung weiterzugeben. Er wusste uns auf die Spuren seiner winzigen Ascomyceten mitzunehmen, die er uns durch seine ausgeklügelten selbstgebauten Vorrichtungen und seine hochwertigen Fotos greifbar machte. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten.
(*) Baral H. O., Weber E. & G. Marson, 2020. Monograph of Orbiliomycetes (Ascomycota) based on vital taxonomy. Part I
+ II. National Museum of Natural History Luxembourg, 1752 pp.
Die PDF-Version steht auf der Website des MNHN zum kostenlosen Download zur Verfügung.
14.04.2026
Vor kurzem wurden Sandra Feyder und Mike Clemens für die Zeitschrift Revue interviewt. Wir möchten uns ganz herzlich für diesen Artikel bedanken.
Allerdings haben sich zwei Fehler in den Artikel eingeschlichen. Der Pilz auf dem ersten Foto ist kein grüner Knollenblätterpilz (Amanita phalloides), wie im Artikel angegeben. Es handelt sich um den Gelben Knollenblätterpilz (Amanita citrina), der nur leicht giftig ist. Im Gegensatz zu Amanita citrina ist Amanita phalloides tödlich giftig. Um den Unterschied zu verdeutlichen, finden Sie unter dem Artikel zwei Fotos davon. Der zweite Fehler betrifft den Begriff „Kochkontrolle“. Gemeint ist natürlich eine „Korbkontrolle“. Wir prüfen jeden Pilz im Korb und sagen den Leuten, ob er essbar ist oder nicht.
23.12.2025
Unsere Aktivitäten von 2024 im neuen SNL Bericht (Nr.127).
14.12.2025
Die Mitglieder des GRM der Société des naturalistes luxembourgeois trauern um ihren Kollegen und Freund Ben Schultheis. Als unermüdlicher Forscher von „Pilzen ohne Lamellen” (Apophyllophorales) entdeckte er zahlreiche seltene oder für Luxemburg neue Arten. Ben entdeckte und beschrieb in Zusammenarbeit mit luxemburgischen und europäischen Mykologen auch neue Arten für die Wissenschaft und trug so zur Dynamik der Mykologie in unserem Land und im Ausland bei. Seine wissenschaftliche Genauigkeit, sein Interesse am Fortschritt der Forschung und sein Engagement waren insbesondere für Anfänger ein Vorbild. Der GRM verdankt ihm viel. Wir werden Ben in unvergesslicher Erinnerung behalten.
J. A. Massard & G. Geimer haben ihm einen biografischen Artikel im Bulletin Nr. 116 (2015) der Société des naturalistes luxembourgeois gewidmet. Seine Veröffentlichungen im Bulletin der Gesellschaft sind ebenfalls einsehbar unter folgendem Link.
17.01.2025
Die Mitglieder des GRM haben die traurige Pflicht, den Tod von Marie-Thérèse Tholl mitzuteilen. Sie war Gründungsmitglied der mykologischen Forschungsgruppe der SNL im Jahr 1983. Ihr umfangreiches Wissen in der Mykologie sowie in der Botanik war eine tragende Säule der Forschungsgruppe. Durch die jahrelange Unterstützung mit Rat und Tat wird Marie-Thérèse uns immer in bester Erinnerung bleiben.
22.12.2024
Unsere Aktivitäten von 2023 im neuen SNL Bericht (Nr.126).
19.12.2023
Unsere Aktivitäten von 2022 im neuen SNL Bericht (Nr.125).
26.10.2023
Leider müssen wir die für Sonntag geplante Pilzwanderung wegen der Wettervorhersage absagen. Falls die Bedingungen es zulassen, verschieben wir die Wanderung auf einen späteren Termin, den wir auf unserer Homepage und auf unserer Facebookseite bekanntgeben werden.
26.10.2023
Das Luxemburger Wort hat uns beim zweiten Teil unseres Kurses "Einführung in die Mykologie" im Wald begleitet um einen Artikel zu schreiben.
23.10.2023
Jerry Thorn und Mike Clemens waren im Interview beim Radio 100,7.
04.10.2023
29.01.2023
In seiner letzen Versammlung hat der GRM einige Veranstaltungen für 2023 geplant. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
01.08.2022
Im Herbst finden wieder Korbkontrollen im Haus der Natur in Kockelscheuer statt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
26.05.2022
Es gibt ein größeres Update bei unseren Fotos. Hier können Sie sich die Fotos anschauen.
12.03.2022
Der GRM hat sich am 12.03.2022 zu einer Versammlung im Haus der Natur in Kockelscheier getroffen.
Der Versammlungsbericht kann unter diesem Link eingesehen werden:
19.10.2021
Den Bericht über den "Einführungskurs in die Mykologie" finden Sie hier als PDF:
28.09.2021
Der GRM hat sich am 21.09.2021 zu einer Versammlung im Haus der Natur in Kockelscheier getroffen.
Der Versammlungsbericht kann unter diesem Link eingesehen werden:
01.09.2021
Die sanitären Maßnahmen machen eine Pilzberatung im Haus der Natur in Kockelscheuer leider unmöglich. Die Möglichkeit der Pilzbestimmung über E-Mail, besteht aber weiterhin. Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik „Bestimmung“.
30.08.2021
Der GRM hat sich am 25.08.2021 zu einer Versammlung im Haus der Natur in Kockelscheier getroffen.
Der Versammlungsbericht kann unter diesem Link eingesehen werden:
09.07.2021
Eine Bestimmung per E-Mail ist ab jetzt möglich, einige Bedingungen vorausgesetzt. Um einen Pilz anhand einiger Fotos zu bestimmen, brauchen wir folgende Informationen:
⦁ ein Foto das den Hut von oben zeigt
⦁ ein Foto der Fruchtschicht
⦁ ein Foto des Stiels
⦁ ein Schnittbild (Dabei wird der komplette Fruchtkörper der Länge nach durchgeschnitten und anschließend fotografiert)
⦁ mögliche Symbiosepartner: Welche Baumarten wachsen in der direkten Umgebung?
⦁ Angabe des Substrats : Worauf wächst der Pilz?
⦁ Beschreibung des Geruchs
⦁ Eventuelle Verfärbungen, die sich nach dem Schneiden zeigen
⦁ die Farbe der Milch, die eventuell aus dem Pilz austritt
Der Fruchtkörper darf auf keinen Fall abgeschnitten werden, sondern muss komplett mit der Stielbasis entnommen werden. Fotos müssen bei Tageslicht gemacht werden. Künstliche Beleuchtung verfälscht die Farben. Die Fotos müssen über eine ausreichende Auflösung verfügen und dürfen nicht verwackelt sein.
Die Fotos mitsamt den oben aufgelisteten Information können Sie auf pilzberodung@grm.lu senden. Weil wir den Pilz in diesem Fall nicht persönlich begutachten können, können wir selbstverständlich keine Essensfreigabe erteilen.
08.07.2021
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